QUILLING

(Falte, Krause, Rüsche)

Herstellung der Grundformen

Alles, was man braucht, ist eine Quilling-Nadel und Tonpapier. Die Tonpapierstreifen dürfen höchstens 35cm lang sein (Grundlänge). Die Breiten gibt es in 3, 5, 7 und 10mm.

Je größer eine Form wird, desto größer muss auch der Umfang werden. Hier werden es 11cm. Deshalb muss 11cm vor dem Ende des Papierstreifens ein leichter Strich (Marke) gemacht werden.

Beim Aufdrehen muss dieser Strich logischerweise sichtbar sein, damit man ihn später als Klebemarke sehen kann.

Der Papierstreifen wird in den Spalt der Quillingnadel eingelegt. Die Nadel wird dann bis ganz an den Anfang des Streifens gezogen (sonst kann man nicht drehen).
In dieser Position beginnt man einzudrehen, nicht zu fest und nicht zu locker. Bleistiftstrich oben!

Hier sieht man die Marke.

Der Streifen wird bis zum Ende aufgewickelt.

Jetzt zieht man die Nadel heraus.
Nun legt man die "Schnecke" auf den Tisch und lässt sie aufspringen. Man setzt die Nadel wieder ein, damit man eine schöne Spirale erzielt. Dies ist vor allem bei großen Teilen wichtig.
Jetzt wird das Ende bis zum Strich gebracht.
Ein Tropfen Bastelleim fixiert das Papierende. Zweckmäßig ist die Aufbringung mit einem Zahnstocher. Sparsam leimen!
Der Leim ist drauf. Jetzt zusammenkleben, vorsichtig andrücken und 30 sec. trocknen lassen.
Durch den Druck soll keine Verformung entstehen.
So, das hält. Man legt das Werk auf eine glatte Arbeitsfläche.
Die Quillingnadel wird wieder in der Mitte eingesetzt und führt sie Richtung Klebestelle.
Mit der zweiten Hand hält man die "Schnecke" in Position. So gehen die Ringe etwas auseinander.
Hat man die gewünschte Form erreicht (in diesem Fall ist es ein Tropfen), drückt man die offenen Kreise zu einer Spitze zusammen.

Fertig!

Auf diese Art entstehen Tropfen, Kreise, Blätter.

 

Gutes Gelingen!

 

 

 

 

Ein Kreis und ein Blatt

Je kleiner das Produkt werden soll, desto kürzer ist auch der Papierstreifen. Eine Richtlinie spricht von einem halben (17,5cm) oder dreiviertel (24cm) Streifen. Ein bisschen ausprobieren schadet nicht und verschafft Übung.

 

Sieht schön aus, ist aber nicht stabil. Wie das erreicht wird, sieht man hier

 

 

 

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